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LoRaWAN · Made in Germany

Sensoren & Gateways
für die Produktion.

Robuste IoT-Hardware für industrielle Klebprozesse. Funkprotokoll mit kilometerweiter Reichweite, Sensoren mit zehn Jahren Batterielaufzeit, Gateways mit redundantem Internet-Backup. In Minuten installiert, jahrelang wartungsfrei.

Sensor
// B.A.T. Cloud
// Gateway
Grundlagen · LoRaWAN

Was ist LoRaWAN —
und warum für die Produktion?

Die kurze Antwort: ein Funkprotokoll, das speziell für batteriebetriebene Sensoren mit kilometerweiter Reichweite entwickelt wurde. Die längere Erklärung steht hier drunter.

LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network. Es ist ein Funkprotokoll für das Internet of Things, das genau das tut, was sein Name verspricht — Daten über große Entfernungen senden, mit minimalem Energieverbrauch.

Im Gegensatz zu WLAN oder Bluetooth, die für hohe Datenraten auf kurzer Distanz optimiert sind, sendet LoRaWAN kleine Datenpakete (typisch unter 50 Bytes) über Kilometer. Das passt perfekt zu Sensoren, die alle paar Minuten einen Messwert übertragen — und sonst schlafen.

Die Architektur ist sternförmig: Sensoren sprechen mit Gateways, Gateways leiten die Daten verschlüsselt ans Internet weiter, ein Network-Server entschlüsselt und schickt sie an die Anwendung. Das Ganze ist ein offener Standard der LoRa Alliance — weltweit eingesetzt, kein Hersteller-Lock-in.

Offener Standard Lizenzfreies Spektrum Energiesparend Kilometerweite Reichweite
Sensor
// LoRa Endgerät
Gateway
// Forwarder
Cloud
// App-Server
Dashboard
// User
01

Reichweite

Indoor 200–600 m durch Stahlbeton, im Freien bis 15 km. Ein einziges Gateway deckt typische Werkshallen vollständig ab.

// 5–15 km LoS
02

Batterielaufzeit

Sensoren sind die meiste Zeit im Schlafmodus. Eine Batterie hält bis zu 10 Jahre, je nach Sendeintervall.

// bis 10 Jahre
03

Lizenzfreies Spektrum

Sub-GHz-Frequenzband (in Europa 868 MHz). Keine Mobilfunk-Verträge, keine SIM-Karten, keine laufenden Kosten pro Sensor.

// 868 MHz EU
04

Sicherheit

Doppelte AES-128-Verschlüsselung: einmal zwischen Sensor und Network-Server, einmal zwischen Sensor und Anwendung.

// AES-128 × 2
Reichweiten-Vergleich

Eine Antenne.
Eine Produktion. Einmal.

Mit WLAN bräuchten Sie alle 30 Meter einen Access-Point. Mit Bluetooth ist schon nach 10 Metern Schluss. LoRaWAN überbrückt typische Werkshallen mit einem einzigen Gateway — auch durch mehrere Stahlbetonwände hindurch.

// LoRaWAN ≈ 5–15 km
// LTE-M / NB-IoT ≈ 5–10 km
// WLAN ≈ 30–50 m
// Bluetooth LE ≈ 10 m
// Werte für typische Bedingungen. LoRaWAN-Reichweite stark abhängig von Bauweise, Antennen-Position und Frequenzband.
Funktechnik im Überblick

Drei Zahlen, die
Sie kennen sollten.

Wenn Sie nur drei Sachen über LoRaWAN wissen wollen, dann diese.

// Frequenz EU

868 MHz

Lizenzfreies Sub-GHz-Band, das in Europa für IoT-Anwendungen reserviert ist. Niedrige Frequenz = bessere Wand- und Reichweiten-Eigenschaften als WLAN (2,4 / 5 GHz). Eine SIM-Karte oder Provider-Vertrag wird nicht benötigt.

// Datenrate

0.3–50 kbit/s

Adaptive Datenrate je nach Distanz. Nahe Sensoren senden schneller, ferne langsamer. Pro Sendung typisch 11–242 Bytes Nutzlast — genug für mehrere Messwerte plus Metadaten. Nicht für Video, sondern für Sensorik gemacht.

// Sendeleistung

14 dBm (25 mW)

Maximale Sendeleistung im EU-868-Band. Etwa ein Hundertstel der Sendeleistung eines Smartphones — und gerade deshalb so reichweitenstark, weil die Modulation (LoRa Chirp) auf Empfindlichkeit optimiert ist statt auf Brute-Force-Power.

Hardware-Familie

Drei Varianten Sensoren.
Zwei Varianten Gateways.

Alle Modelle sprechen LoRaWAN 1.0.4 und sind sofort mit der B.A.T. Cloud kompatibel.

B.A.T. LX-Sensor
// Sensor-Familie · LX-100-Serie

LX-100-Serie — eine Familie, sieben Ausführungen.

LoRaWAN®-Multi-Kompaktsensor für den Innenbereich. Je nach Ausführung erfasst das Gerät Temperatur, relative Feuchte, Helligkeit, Bewegung (PIR) und Zustände (Reed-Kontakte für Türen und Klappen). Alle sieben Varianten teilen Gehäuse, Montagekonzept, Funkparameter und Cloud-Anbindung — Sie können sie in einer Installation frei mischen.

LX-100 · Zustand LX-110 · Zustand + T + rH LX-120 · T + rH LX-130 · Licht + T + rH LX-140 · Bewegung + T + rH LX-150 · Bewegung + Licht + T + rH LX-160 · Alles

Für VOC- und CO₂-Messung binden wir bewährte Fremdsensoren (z.B. Thermokon-Serie) in die BAT Cloud ein — sprechen Sie uns an.

B.A.T. GW-8 Gateway
// Gateway-Familie · GW-Serie

GW-Gateways — Indoor und Outdoor.

Der GW-8 ist die kompakte Indoor-Variante mit PoE und WiFi-Backhaul. Der GW-8 Pro ist der Outdoor-Bruder im IP67-Gehäuse, mit eingebautem LTE-Modem für Standorte ohne LAN. Beide empfangen 8 Kanäle simultan und decken bis zu 2.000 Sensoren ab.

GW-8 · Indoor · PoE/WiFi GW-8 Pro · Outdoor · IP67 · LTE
Technische Daten

Datenblatt-Niveau.
Für alle, die's genau wissen wollen.

Vollständige Specs für Ingenieure, IT-Verantwortliche und Einkäufer. Wer mehr braucht, findet die PDFs am Seitenende.

// Messgrößen (je nach Ausführung)

Temperatur
±0,4 K typ. bei 21 °C · Ausführungen LX-110 bis LX-160
Luftfeuchte (rH)
±2 % zwischen 30–70 % rH · Ausführungen LX-110 bis LX-160
Helligkeit
0–65.535 Lux · ±5 % vom Wertebereich · Ausführungen LX-130, LX-150, LX-160
Bewegung (PIR)
Erfassungsbereich Ø 5 m bei 2,5 m Einbauhöhe · Ausführungen LX-140, LX-150, LX-160
Zustand
2 Reed-Kontakte + Magnete · Ausführungen LX-100, LX-110, LX-160
Mess­intervall
konfigurierbar · Standard 1 min

// Funkstandard

Protokoll
LoRaWAN 1.0.4 · Class A · OTAA + ADR
Frequenzband
EU868 (863–870 MHz)
Sendeleistung
max. +14 dBm (25 mW)
Empfindlichkeit
−137 dBm
Antenne
interne Sende-/Empfangsantenne
Verschlüsselung
AES-128 Network & Application Session Keys (LoRaWAN-Standard)

// Energieversorgung

Batterietyp
1× AAA Lithium (LR03) · 1,5 V · austauschbar
Batterie­laufzeit
ca. 5 Jahre · abhängig von Konfiguration und Netzwerksetup
Übergangsbetrieb
1× AAA Alkaline (LR03) möglich · verkürzte Laufzeit
Konfiguration
uConfig via Micro-USB · LoRaWAN-Downlink

// Mechanik & Umgebung

Abmessungen
142 × 20,6 × 14,6 mm (L × B × H)
Gehäuse
PC V0 · reinweiß oder anthrazit
Schutzart
IP20 · für den Innenbereich
Umgebungs­bedingungen
−20 … +60 °C · max. 85 % rH · nicht kondensierend
Montage
Klebefolie (im Lieferumfang) oder Schrauben (Ø 3 mm)
Zertifizierungen
CE · RED 2014/53/EU · RoHS

// LoRaWAN-Empfänger

Protokoll
LoRaWAN 1.0.4 / 1.1 kompatibel · Semtech Packet Forwarder
Kanäle
8 Kanäle simultan (Multi-Channel-Konzentrator SX1302)
Frequenzband
EU868 (US915, AS923, AU915 als Variante)
Empfindlichkeit
−139 dBm bei SF12
Sensor-Kapazität
bis ~ 2.000 Sensoren pro Gateway (abhängig von Sendeintervall)
Antenne
Externe 3 dBi-Stab-Antenne · SMA-Anschluss · Optional 5 dBi/8 dBi

// Backhaul (Internet-Anbindung)

Ethernet
Gigabit RJ45 mit PoE+ (IEEE 802.3at)
WiFi
2,4 GHz / 5 GHz 802.11 a/b/g/n/ac · WPA2/WPA3
LTE (Pro-Variante)
CAT-4 · LTE-FDD/TDD · Dual-SIM · automatischer Failover
VPN
OpenVPN · WireGuard · IPsec
Lokaler Cache
Daten­pufferung bis 30 Tage bei Verbindungs­ausfall

// Hardware

CPU
ARM Cortex-A53 Quad-Core · 1,4 GHz
Speicher
1 GB RAM · 8 GB eMMC · MicroSD-Slot bis 256 GB
Betriebssystem
Linux (Debian-basiert) · OTA-Updates signiert
Stromaufnahme
typ. 5 W · max. 12 W
Speisung
PoE+ oder 9–48 V DC

// Mechanik & Umgebung

Abmessungen
220 × 145 × 55 mm (Pro) · 170 × 110 × 35 mm (Indoor)
Gewicht
~ 850 g (Pro) · ~ 380 g (Indoor)
Schutzart
IP67 Outdoor (Pro) · IP30 Indoor
Betriebs­temperatur
−30 … +60 °C (Pro) · 0 … +50 °C (Indoor)
Montage
Wand · Mast · DIN-Hutschiene (Indoor)
Zertifizierungen
CE · RED · RoHS · FCC (US-Variante)
Inbetriebnahme

Auspacken,
einschalten, fertig.

Vier Schritte vom Karton zum Live-Datenstrom. Wer schon mal einen WLAN-Router eingerichtet hat, kommt damit klar.

01

Gateway anschließen

Antenne aufschrauben, Ethernet- oder PoE-Kabel einstecken, einschalten. Das Gateway meldet sich automatisch bei Ihrer B.A.T.-Cloud an — Sie sehen es nach 30 Sekunden im Dashboard.

~ 5 Minuten
02

Sensoren montieren

Wandschraube, Magnet oder Klebepad — alle Befestigungen sind in der Lieferung. Idealerweise in 2–3 m Höhe, mit freier Sicht zum Gateway. Faustregel: pro 500 m² Produktionsfläche ein Sensor.

~ 2 Min/Sensor
03

Sensoren anlernen

QR-Code auf dem Sensor mit der Cloud-App scannen. Der Sensor verbindet sich automatisch über OTAA mit dem Network-Server. Standort und Schwellenwerte einmalig eingeben — schon erscheint der Sensor im Live-Dashboard.

~ 1 Min/Sensor
04

Loslegen

Live-Werte erscheinen sofort, Schwellenwert-Alarme nach erstem Schwellen-Trigger. Reports und Exporte sind ab dem ersten Datenpunkt verfügbar. Wenn Sie wollen, übernehmen wir die ersten 30 Tage Monitoring komplett mit.

~ sofort
FAQ · Hardware

Was Ingenieure und
Einkäufer am häufigsten fragen.

Beides geht. Im Standardfall liefern wir das Gateway mit, das ein eigenes, dediziertes Netzwerk in Ihrer Produktion aufspannt — 100% unter Ihrer Kontrolle, keine Daten verlassen das Werk unverschlüsselt. Wer ein bestehendes LoRaWAN-Netz (TTN, Helium, Provider-Netz) nutzen will, kann unsere Sensoren auch dort betreiben — die Cloud-Konfiguration passen wir entsprechend an.
Stahlträger und große Maschinen dämpfen das 868-MHz-Signal weniger als WLAN bei 2,4/5 GHz. Erfahrungsgemäß deckt ein zentral platziertes Gateway eine 5.000-m²-Produktionsstätte ab. Bei sehr stark abgeschirmten Bereichen (z.B. Reinräumen mit metallisierten Wänden) setzen wir ein zweites Gateway als Repeater. Vor Auslieferung machen wir auf Wunsch eine Funkfeld-Vorhersage anhand Ihres Grundrisses.
Ja. Da LoRaWAN ein offener Standard ist, akzeptiert das Gateway grundsätzlich jeden konformen Sensor. In der Cloud-Software hinterlegen Sie das Payload-Decoder-Profil — für viele gängige Hersteller liefern wir das fertig mit, eigene Profile können per JavaScript-Snippet hinzugefügt werden.
Die Cloud warnt Sie schon ab 20% Restkapazität — typischerweise also 6–12 Monate vor dem tatsächlichen Ausfall. Der Batteriewechsel dauert 30 Sekunden (zwei AA-Lithium-Zellen, in jedem Industrie-Fachhandel). Konfiguration und Anlernung bleiben erhalten — der Sensor meldet sich nach dem Wechsel automatisch wieder im Netz an.
Die LX-100-Serie ist mit Schutzart IP20 für den Innenbereich ausgelegt und in der Standardausführung nicht ATEX-zertifiziert. Für Ex-Zonen — etwa bei der Verarbeitung lösungsmittelbasierter Klebstoffe — sprechen Sie uns bitte an; wir klären gemeinsam, welche Sensorik in Ihrem Umfeld einsetzbar ist.
Vom Sensor bis ins Dashboard sind die Daten doppelt verschlüsselt: AES-128 zwischen Sensor und LoRa-Network-Server, plus TLS 1.3 zwischen Gateway und B.A.T. Cloud. Hosting ausschließlich in deutschen Rechenzentren (ISO 27001-zertifiziert). Auf Wunsch betreiben Sie alles On-Premise im eigenen Rechenzentrum — dann verlässt überhaupt nichts Ihre Infrastruktur.

Konfiguration berechnen.
Angebot in 24 Stunden.

Sagen Sie uns Größe der Produktion, Sensorbedarf und vorhandene IT — wir machen Ihnen ein konkretes Angebot inklusive Funkfeld-Empfehlung.

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